Artifizielle Syndrome

Artifizielle Syndrome: Einleitung

Artifizielle Erkrankungen sind medizinische Zustände, bei denen die Symptome oder die Krankheit vorgetäuscht werden, um Nutzen daraus zu ziehen. Die angeblichen Patienten wollen Aufmerksamkeit erlangen oder die Rolle eines Patienten annehmen. Wenn Symptome vorgetäuscht werden, um einen wirtschaftlichen Nutzen zu erlangen (z. B. Versicherungsbetrug, „Krankfeiern“ etc.), spricht man korrekterweise von Simulation. Somatoforme Störungen oder psychosomatische Symptome unterscheiden sich ebenfalls von artifiziellen Syndromen, weil sich die Person in diesen Fällen nicht bewusst ist, dass ihre Psyche die Beschwerden verursacht, und die Symptome daher nicht absichtlich vorgetäuscht werden. Auch Hypochondrie ist davon abzugrenzen, weil die Betroffenen nicht krank sein möchten. Eine andere gängige Bezeichnung für artifizielle Krankheiten lautet „Münchhausen-Syndrom“; besonders viele Berichte in der Fachliteratur gibt es über das sehr seltene Syndrom Münchhausen-by-Proxy, bei dem eine Mutter ihr Kind absichtlich krank macht, um Aufmerksamkeit zu erringen.

Symptome: Artifizielle Syndrome

Arten: Artifizielle Syndrome

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Fehldiagnose: Artifizielle Syndrome

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