Hyperglykämisches-hyperosmolares-nicht-ketoazidotisches Syndrom

Hyperglykämisches-hyperosmolares-nicht-ketoazidotisches Syndrom: Einleitung

Bei Typ-1-Diabetes führt hoher Blutzucker zu Ketonen und einer Ansäuerung des Blutes, die DKA hervorrufen. Bei Typ-2-Diabetes bilden sich keine Ketone, sondern ein HHNS. Das HHNS oder hyperglykämische hyperosmolare nichtketotische Syndrom ist eine Form von hohem Blutzucker, die bei Typ-2-Diabetes auftritt, während bei Typ-1-Diabetes die Ketose häufiger ist. Es unterscheidet sich von der Ketose oder Ketoazidose infolge von Ketonen bei Hyperglykämie, ist aber fast genauso gefährlich. Das HHNS kommt häufiger bei Typ-2-Diabetikern vor, deren Bauchspeicheldrüse noch ausreichend gut funktioniert, um Ketone zu vermeiden, aber dennoch gefährlich hohe Blutzuckerwerte ausbilden können. Ist der Blutzuckerspiegel über längere Zeit erhöht, kommt es zu starker Dehydrierung durch häufiges Urinieren.

HHNS kann bei jeder Diabetesform auftreten, unabhängig davon, ob sie nur mit Ernährungsumstellung, Diabetestabletten oder mit Insulin behandelt wird. HHNS wird oft bei der Diagnosestellung eines Typ-2-Diabetes festgestellt, vor allem bei Patienten, deren Typ-2-Diabetes zum Zeitpunkt der Diagnosestellung relativ fortgeschritten ist.

Symptome: Hyperglykämisches-hyperosmolares-nicht-ketoazidotisches Syndrom

Ursachen: Hyperglykämisches-hyperosmolares-nicht-ketoazidotisches Syndrom

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