Depression

Depression: Einleitung

Depression bzw. klinische Depression ist eine schwer wiegende medizinische und psychische Diagnose, die mit vielen Faktoren in Zusammenhang steht, beispielsweise auch mit dem Haushalt chemischer Stoffe im Gehirn. Depression kann sich in ganz unterschiedlichen Symptomen äußern, meist aber als anhaltende Stimmung der Traurigkeit oder Verzweiflung. Depression kann die Funktionsfähigkeit des Betroffenen im Alltag, beispielsweise bei der Arbeit, in der Schule, innerhalb der Familie und bei der Erfüllung von Grundbedürfnissen erheblich beeinträchtigen. Den US-amerikanischen National Institutes of Health zufolge leiden in den USA über 20 Millionen Menschen an einer Depression.

Depression gilt meist als Gefühl der Traurigkeit oder Entmutigung. Es besteht jedoch ein großer Unterschied zwischen dem normalen Traurigkeitsgefühl als Reaktion auf eine Situation, wie etwa einem Todesfall in der Familie, und einer Depression. Ein normales Traurigkeitsgefühl ist zwar schmerzhaft, klingt aber nach einiger Zeit wieder ab. So ist es beispielsweise normal, nach einer Kündigung traurig zu sein, und dieses Gefühl bessert sich bzw. geht zurück, wenn die Situation akzeptiert wird, z. B. durch Suchen einer neuen Arbeitsstelle, Bewerbungsgespräche und Neueinstellung. Bei einer Depression wird der Verlust der Arbeitsstelle ganz anders wahrgenommen. Das Traurigkeitsgefühl dauert an und verstärkt sich bis zu dem Punkt, an dem es die Fähigkeit zum Umgang mit der Situation und zur Stellensuche beeinträchtigt. Dies wiederum kann die Depression intensivieren.

Traurigkeit ist auch ein normaler Teil des Trauerprozesses nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen. So entwickelt fast jeder nach dem Verlust eines geliebten Menschen einen bestimmten Grad an Traurigkeit, die auch dann noch als normal betrachtet werden kann, wenn sie sich als intensives Verzweiflungsgefühl äußert, aber nicht länger als ein paar Tage anhält. Obgleich die Traurigkeit beim Gedanken an den/die Verstorbene(n) wieder hochkommen kann, klingt das Gefühl in der Regel soweit ab, dass der Trauernde sein Leben fortsetzen und effektiv funktionieren kann. Bei anderen Menschen ist der Tod eines Nahestehenden möglicherweise ein ausschlaggebender Faktor bei der Entwicklung einer Depression oder bei der Verschlimmerung des Zustands, bei dem das Verzweiflungs- und Traurigkeitsgefühl nicht verschwinden.

Symptome: Depression

Arten: Depression

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